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Theater: Heute oder Morgen – Wenn der Tod eine Frage der Entscheidung wird

Wir laden Sie herzlich ein

zum Theater „Heute oder Morgen – Wenn der Tod eine Frage der Entscheidung wird
Wann: Samstag, 17. Februar 2018 um 20 Uhr
Wo: Burg-Lichtspiele, Darmstädter Landstr. 62, 65462 Ginsheim-Gustavsburg

Mutter und Tochter führen seit Jahren erfolgreich ein gemeinsames Schneideratelier. Nach einem dramatischen Motorradunfall der Tochter Paula zerbricht für die ganze Familie eine heile Welt. Paula liegt im Wachkoma an Maschinen angeschlossen, ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend. Ihre Mutter Anna hofft mit jedem Tag auf Besserung. Paulas Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung stürzt die ganze Familie in einen schweren Konflikt.

Darf man einem geliebten Menschen helfen, wenn er selbst nicht mehr in der Lage ist, den letzten Schritt zu tun? Der Zuschauer erlebt die beiden Protagonistinnen, Anna und Paula, auf ihrer Suche nach einer Antwort. Wie kann es glücken, selbst in scheinbar unerträglichen Situationen den Schmerz nicht gewinnen zu lassen, sondern den Wert des Lebens, der Erinnerung und des Lachens zu behalten?

Es spielt „das kleine ensemble“ mit Christine Reitmeier und Liza Riemann, Regie führt Lisa Hanöffner.

Eintrittskarten (12 Euro, ermäßigt 10 Euro) können ab sofort online, bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Büro des Hospiz Mainspitze e.V. gekauft werden oder sind am Veranstaltungstag ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Kasse erhältlich.

Veranstalter sind das Kulturbüro der Stadt Ginsheim-Gustavsburg in Kooperation mit dem Hospizverein Mainspitze e.V. mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Mainspitze eG.

Weitere Infos unter www.burg-lichtspiele.com.

Bürgerpreis für Christa Bracht-Kuckuk

Die Stadtverordnetenversammlung Ginsheim-Gustavsburg verlieh unserer Gründerin Christa Bracht-Kuckuk am vergangenen Freitag den diesjährigen Bürgerpreis. Wir freuen uns sehr mit ihr über diese verdiente Auszeichnung!

Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung der Verleihung und hier den Bericht des Rüsselsheimer Echo.

MMM-Lauf 2017

Zum zweiten Mal haben Brigitte Mollnar und Sascha Kaufmann die Erlöse aus den Startgebühren des Mainzer Maaraue Marathons an den Hospizverein Mainspitze e.V. gespendet. Rund 80 Läuferinnen und Läufer legten am 16. Dezember 2017 die 45 Kilometer zurück. Eine Spende über 3.000 Euro überreichten die Initiatoren dem Vorstand des Hospizvereins am vergangenen Donnerstag. Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Unterstützung!

Der Hospizverein nahm diesmal mit einer eigenen Staffel am Lauf teil und holte den Staffelsieg! Mit unserem mobilen Verpflegungswagen versorgten wir die Läuferinnen und Läufer außerdem mit Getränken und Müsliriegeln. Wir freuen uns schon auf den nächsten MMM-Lauf!

Zur Pressemitteilung der Spendenübergabe
Infos und Bilder des MMM-Laufs

Besuch im Hessischen Landtag am 22. November 2017

Rund 12 Mitglieder des Hospizvereins Mainspitze e.V. besuchten am vergangenen Mittwoch den Hessischen Landtag. Nach einem sehr informativen Vortrag zum Land Hessen durften wir an einer Plenarsitzung teilnehmen. Passend zum hospizlichen Gedanken ging es dort in den ersten Beiträgen der Abgeordneten und Staatssekretäre um die stationäre Altenhilfe.

Schließlich nahm sich Kerstin Geis, Landtagsabgeordnete der SPD, eine Stunde Zeit für ein Gespräch. Dabei wurden die Themen der Altenhilfe und der Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen in stationären Einrichtungen aufgegriffen und diskutiert. Frau Geis zeigte sich sehr offen, berichtete über eigene Erfahrungen und nahm auch gerne die eine oder andere Anregung von uns auf.

Frau Geis setzt sich sehr für das Thema der Altersarmut ein und für die Gestaltung einer Bürgerversicherung, die einer Zweiklassengesellschaft vorbeugt. Das große Thema der Pflege liegt auch Frau Geis sehr am Herzen, so plädiert sie für mehr Un-terstützung gerade auch für Angehörige, die die häusliche Pflege zum Teil über Jahre leisten.

Zum Abschied lud Susanne Kühn-Benning – 1.Vorsitzende des Hospiz Mainspitze e.V. – Frau Geis zur Zertifizierungsfeier im April 2018 ein, bei der 15 Menschen, die derzeit die Schulung zur ehrenamtlichen HospizhelferIn besuchen, ihr Zertifikat erhalten.

Ein gemeinsames Gruppenfoto ließ den kurzweiligen und informativen Nachmittag ausklingen.

Wir haben uns allesamt gut auf- und wahrgenommen gefühlt und danken Frau Geis sehr für das offene Gespräch.

Vortrag „Spiritualität in der Sterbebegleitung“

13 Interessierte trafen sich am 21. November 2017 im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in Gustavsburg. Pfarrerin Claudia Weiß-Kuhl sprach in ihrem Vortrag von Symbolen und Ritualen, die helfen, dem Tod zu begegnen. „Einen Sterbenden auf seinem letzten Weg zu begleiten, bringt uns an die Grenzen unseres Denkens“, sagte Weiß-Kuhl. „Das Sterben macht uns deutlich, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als das, was unsere Sinne erfassen können.“ Diese Erfahrung machen pflegende Angehörige sowie Mitarbeitende in Kliniken, Altenheimen und in der Hospizarbeit immer wieder.

Die Ahnung, dass es eine Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit gibt, könne ein ganzes Leben in Frage stellen. Gegen die Sprachlosigkeit im Angesicht des Todes können Symbole und Rituale helfen. Auch die christliche Botschaft verwende Symbole und in den Kirchen seien Rituale jahrtausendelang eingeübt worden.

Um die Bedeutung von Symbolen erfahrbar zu machen, hatte Frau Weiß-Kuhl mehrere Symbole mitgebracht, unter denen sich die TeilnehmerInnen spontan eines aussuchen sollten. Über das jeweilige Symbol tauschten sich die TeilnehmerInnen im Anschluss aus und es wurde sichtbar, wie bedeutend Symbole sein können.

Es war ein gelungener Abend, der den Anwesenden zeigte, dass Symbole und Rituale einen spirituellen Zugang für schwerkranke und sterbende Menschen schaffen können.

Wir machen mit bei „Hospiz macht Schule“

Hospiz macht Schule“ ist eine Projektwoche an Grundschulen mit ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen. Das Hospiz Mainspitze nimmt nun zum zweiten Mal daran teil.

Das Projekt richtet sich an Kinder der 3. und 4. Klasse. Fünf oder sechs Ehrenamtliche gehen als Team für fünf Tage gemeinsam in eine Schulklasse. Die Themen der Projektwoche sind:
1. Tag: Werden und Vergehen – Wandlungserfahrungen
2. Tag: Krankheit und Leid
3. Tag: Sterben und Tod
4. Tag: Vom Traurig-Sein
5. Tag: Trost und Trösten

Das Projekt soll den Kindern vermitteln, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind. Die Themen werden den Grundschülern in Kleingruppen sach- und altersangemessen mit Geschichten, Bilderbüchern und Filmausschnitten nahe gebracht. Auch Collagenbasteln, pantomimische Darstellungen, Fantasiereisen, Meditationen und Musik werden angeboten. Die Kinder lernen außerdem Jenseitsvorstellungen anderer Religionen kennen. Die Ergebnisse werden den Eltern bei einem Abschlussfest  präsentiert.

Schulen, die Interesse an der Projektwoche haben, stellen wir „Hospiz macht Schule“ gern persönlich vor. Bitte kontaktieren Sie uns gerne unter 06134 / 55 75 05 oder kontakt@hospiz-mainspitze.de.