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Vortrag: Krisenintervention und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen

Wann: Dienstag, 20. März 2018, 18 Uhr
Wo: im Café Wunderbar, Kleine Grabengasse 7, in Trebur

HOSPIZ – mit diesem Wort verbindet die Gesellschaft Sterben – Tod – Trauer. Ein Thema, das bedingt durch die begleitenden Attribute nicht unbedingt in der Gesellschaft geliebt wird.
Dass sich dahinter jedoch mehr verbirgt, auch Aspekte, die nicht unmittelbar mit dem Tod verbunden sind, das möchten wir mit unserem Vortrag mit anschließender Diskussion kundtun. Die Mitarbeiter/innen unseres Hospizvereins verstehen sich als Lebensbegleiter/innen, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen auf unterschiedlichste Weise zur Seite stehen. Dies geschieht einerseits auf Wunsch durch eine regelmäßige, ehrenamtliche Begleitung, andererseits durch fachkompetente Mitarbeiterinnen, die in pflegerischen, aber auch ethischen Fragestellungen beratend unterstützen.
Anhand von zahlreichen Fallbeispielen möchten wir Ihnen unsere vielfältige Arbeit zeigen und näherbringen.
Als Netzwerkpartner sind wir mit unseren Leistungen eine wert- und sinnvolle Ergänzung der hausärztlichen Umsorgung.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Sozialen Netz: Gaby Wiffler / Karola Baumbusch Tel.: 06147 208-77 / 06147 208-50/208-66

Steinmetzbetrieb Astheimer-Mende spendet an unser Hospiz

Am 26. Februar 2018 überreichte Jan Triffterer, Inhaber des renommierten Steinmetzbetriebes Astheimer-Mende in Bischofsheim, dem Hospizverein eine Spende über 100 Euro.

Herr Triffterer möchte unserem Verein mit der Spende seine Anerkennung und Wertschätzung für unsere Arbeit entgegenbringen. Dies ist ihm nicht nur durch die Spende gelungen – in dem sehr netten und persönlichen Gespräch bei der Spendenübergabe durften wir den engagierten und empathischen Steinmetz kennenlernen. Herr Triffterer zeigte sich sehr interessiert und war erstaunt über das breite Spektrum der Leistungen unseres Vereins. Im Gegenzug konnten auch wir viel über die Arbeit eines Steinmetzes erfahren und einige Parallelen in unserer Arbeit feststellen.

Hier noch einmal ein herzliches Danke an Herr Triffterer der Firma Astheimer-Mende!

REWE-Markt Gustavsburg unterstützt unser Hospiz

Wir freuen uns sehr über die tolle Unterstützung von Christian Märker und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des REWE-Marktes in Gustavsburg! Neben dem Pfandautomat hängt ein Briefkasten, in den Kunden ihren Pfandbon werfen können, wenn sie den Pfandbetrag an unseren Hospizverein spenden wollen. Einmal im Monat wird der Briefkasten geleert und die Erlöse der Pfandbons an unser Hospiz gespendet. Wir finden das eine ganz tolle Idee und bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Märker und allen Kunden des REWE, die die Aktion unterstützen!

Auch Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha nutzt den neuen Briefkasten.

Theater: Heute oder Morgen – Wenn der Tod eine Frage der Entscheidung wird

Wir laden Sie herzlich ein

zum Theater „Heute oder Morgen – Wenn der Tod eine Frage der Entscheidung wird
Wann: Samstag, 17. Februar 2018 um 20 Uhr
Wo: Burg-Lichtspiele, Darmstädter Landstr. 62, 65462 Ginsheim-Gustavsburg

Mutter und Tochter führen seit Jahren erfolgreich ein gemeinsames Schneideratelier. Nach einem dramatischen Motorradunfall der Tochter Paula zerbricht für die ganze Familie eine heile Welt. Paula liegt im Wachkoma an Maschinen angeschlossen, ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend. Ihre Mutter Anna hofft mit jedem Tag auf Besserung. Paulas Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung stürzt die ganze Familie in einen schweren Konflikt.

Darf man einem geliebten Menschen helfen, wenn er selbst nicht mehr in der Lage ist, den letzten Schritt zu tun? Der Zuschauer erlebt die beiden Protagonistinnen, Anna und Paula, auf ihrer Suche nach einer Antwort. Wie kann es glücken, selbst in scheinbar unerträglichen Situationen den Schmerz nicht gewinnen zu lassen, sondern den Wert des Lebens, der Erinnerung und des Lachens zu behalten?

Es spielt „das kleine ensemble“ mit Christine Reitmeier und Liza Riemann, Regie führt Lisa Hanöffner.

Eintrittskarten (12 Euro, ermäßigt 10 Euro) können ab sofort online, bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Büro des Hospiz Mainspitze e.V. gekauft werden oder sind am Veranstaltungstag ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Kasse erhältlich.

Veranstalter sind das Kulturbüro der Stadt Ginsheim-Gustavsburg in Kooperation mit dem Hospizverein Mainspitze e.V. mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Mainspitze eG.

Weitere Infos unter www.burg-lichtspiele.com.

Bürgerpreis für Christa Bracht-Kuckuk

Die Stadtverordnetenversammlung Ginsheim-Gustavsburg verlieh unserer Gründerin Christa Bracht-Kuckuk am vergangenen Freitag den diesjährigen Bürgerpreis. Wir freuen uns sehr mit ihr über diese verdiente Auszeichnung!

Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung der Verleihung und hier den Bericht des Rüsselsheimer Echo.

MMM-Lauf 2017

Zum zweiten Mal haben Brigitte Mollnar und Sascha Kaufmann die Erlöse aus den Startgebühren des Mainzer Maaraue Marathons an den Hospizverein Mainspitze e.V. gespendet. Rund 80 Läuferinnen und Läufer legten am 16. Dezember 2017 die 45 Kilometer zurück. Eine Spende über 3.000 Euro überreichten die Initiatoren dem Vorstand des Hospizvereins am vergangenen Donnerstag. Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Unterstützung!

Der Hospizverein nahm diesmal mit einer eigenen Staffel am Lauf teil und holte den Staffelsieg! Mit unserem mobilen Verpflegungswagen versorgten wir die Läuferinnen und Läufer außerdem mit Getränken und Müsliriegeln. Wir freuen uns schon auf den nächsten MMM-Lauf!

Zur Pressemitteilung der Spendenübergabe
Infos und Bilder des MMM-Laufs

Besuch im Hessischen Landtag am 22. November 2017

Rund 12 Mitglieder des Hospizvereins Mainspitze e.V. besuchten am vergangenen Mittwoch den Hessischen Landtag. Nach einem sehr informativen Vortrag zum Land Hessen durften wir an einer Plenarsitzung teilnehmen. Passend zum hospizlichen Gedanken ging es dort in den ersten Beiträgen der Abgeordneten und Staatssekretäre um die stationäre Altenhilfe.

Schließlich nahm sich Kerstin Geis, Landtagsabgeordnete der SPD, eine Stunde Zeit für ein Gespräch. Dabei wurden die Themen der Altenhilfe und der Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen in stationären Einrichtungen aufgegriffen und diskutiert. Frau Geis zeigte sich sehr offen, berichtete über eigene Erfahrungen und nahm auch gerne die eine oder andere Anregung von uns auf.

Frau Geis setzt sich sehr für das Thema der Altersarmut ein und für die Gestaltung einer Bürgerversicherung, die einer Zweiklassengesellschaft vorbeugt. Das große Thema der Pflege liegt auch Frau Geis sehr am Herzen, so plädiert sie für mehr Un-terstützung gerade auch für Angehörige, die die häusliche Pflege zum Teil über Jahre leisten.

Zum Abschied lud Susanne Kühn-Benning – 1.Vorsitzende des Hospiz Mainspitze e.V. – Frau Geis zur Zertifizierungsfeier im April 2018 ein, bei der 15 Menschen, die derzeit die Schulung zur ehrenamtlichen HospizhelferIn besuchen, ihr Zertifikat erhalten.

Ein gemeinsames Gruppenfoto ließ den kurzweiligen und informativen Nachmittag ausklingen.

Wir haben uns allesamt gut auf- und wahrgenommen gefühlt und danken Frau Geis sehr für das offene Gespräch.

Vortrag „Spiritualität in der Sterbebegleitung“

13 Interessierte trafen sich am 21. November 2017 im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in Gustavsburg. Pfarrerin Claudia Weiß-Kuhl sprach in ihrem Vortrag von Symbolen und Ritualen, die helfen, dem Tod zu begegnen. „Einen Sterbenden auf seinem letzten Weg zu begleiten, bringt uns an die Grenzen unseres Denkens“, sagte Weiß-Kuhl. „Das Sterben macht uns deutlich, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als das, was unsere Sinne erfassen können.“ Diese Erfahrung machen pflegende Angehörige sowie Mitarbeitende in Kliniken, Altenheimen und in der Hospizarbeit immer wieder.

Die Ahnung, dass es eine Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit gibt, könne ein ganzes Leben in Frage stellen. Gegen die Sprachlosigkeit im Angesicht des Todes können Symbole und Rituale helfen. Auch die christliche Botschaft verwende Symbole und in den Kirchen seien Rituale jahrtausendelang eingeübt worden.

Um die Bedeutung von Symbolen erfahrbar zu machen, hatte Frau Weiß-Kuhl mehrere Symbole mitgebracht, unter denen sich die TeilnehmerInnen spontan eines aussuchen sollten. Über das jeweilige Symbol tauschten sich die TeilnehmerInnen im Anschluss aus und es wurde sichtbar, wie bedeutend Symbole sein können.

Es war ein gelungener Abend, der den Anwesenden zeigte, dass Symbole und Rituale einen spirituellen Zugang für schwerkranke und sterbende Menschen schaffen können.